Klinische Hypnose nach Milton Erickson

Was ist Hypnose?

Nach Milton Erickson beschreibt Hypnose in vier Worten: Excitement - Experiment - Experience - Enjoyment

Hypnose ist:

  • primär entspannend, somit entängstigent und tief erholsam;
  • ein veränderter Bewusstseinszustand mit ausgeprägten Alpha-Phasen in der rechten Hemisphäre;
  • ein aktiver, wacher, geistig aufmerksamer Zustand;
  • im therapeutischen Sinn ein schöpferischer Zustand des Lernens und der Neuorientierung;
  • ein Verfahren, das die Suggestibilität erhöht, wobei kritisches Denkvermögen und ethisches Werturteil unverändert aufrecht erhalten bleiben

Ziele von Hypnotherapie

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung verändern
  • Verhalten verändern
  • Erfahrungskreis ausweiten
  • neue Wege des Denkens, Fühlens und Handelns ermöglichen
  • Aktivieren der eigenen Lebenspotentiale

Hypnotherapie hat also nichts mit Bühnenhypnose zu tun. Vielmehr ist es eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapieform (mit langer Tradition), die Klienten hilft, ihre Ziele zu erreichen und eigene Kräfte zu mobilisieren. Die moderne Hypnotherapie nach Milton Erickson ist lösungs- und ressourcenorientiert. Trancearbeit, also die Arbeit mit unbewussten und unwillkürlichen Anteilen, soll die Klientin beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen und ihre Ressourcen (also hilfreiche Fähigkeiten, Erinnerungen und Erfahrungen) aktivieren.

Wohin die innere Aufmerksamkeit, die Erlebnisaufmerksamkeit geht (durch Handeln, Beobachten, Imaginieren) dort wird Erleben erzeugt
Milton Erickson